04.10.2009 

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Tolles Ergebnis beim Traumeel-Cup in Niederselters


Niederselters
Mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung erkämpften sich die Leichtathleten des Kreises Hofgeismar beim Traumeel-Cup, dem Vergleichskampf der hessischen Leichtathletikkreise, in Niederselters den zweiten Rang hinter dem Kreis Offenbach/Hanau.

Beide Teams sammelten 45 Punkte, die größere Anzahl der ersten Plätze entschied das Duell hauchdünn zugunsten des Kreises Offenbach/Hanau.

Im letzten Wettkampf der Bahnsaison präsentierten sich Nadja Strege, Janine Mackewitz, Xenia Fischer (alle SV Espenau), Vanessa Grimm, Evelyn Gartung, Lea Otto, Chiara Blachnik, Madara Bunka, Laura Schallert, Julia Woitkowiak, Nora Lehnebach, Lena Menzel, Maria Topp (alle TSG Hofgeismar) und Hanna Hampe (TSV Hombressen) noch einmal in Topform.

Mit einem Sturmlauf über 800 Meter brachte Strege das Team in der letzten Entscheidung des Tages noch auf Rang zwei und rechtfertigte damit das im Vorfeld in sie gesetzte Vertrauen. Das Betreuerteam mit Sebastian Sattler, Joachim Plinke, Steffen Grimm (alle TSG Hofgeismar) und Anja Strege (SV Espenau) hatte nämlich die 800 Meter als Jokerdisziplin benannt, in der die erzielten Punkte für das Endergebnis verdoppelt werden.

Strege heftete sich an die Fersen der favorisierten Offenbacherin Eileen Demes und zog im Spurt auf der Zielgeraden mit letztem Einsatz vorbei. Um vier Sekunden auf 2:25,96 Minuten steigerte sie ihre Bestmarke. Auch Blachnik konnte in 2:38,23 Minuten als Siebte über eine neue Bestzeit jubeln.

Vorangegangen war ein hochspannender Wettkampf, in dem die Hofgeismarer weitere Topleistungen erzielten

Gleich zum Auftakt hatte Topp im Kugelstoßen erstmals die neun Meter überboten. 9,04 Meter brachten ihr Rang drei.

Im Hürdensprint überzeugte Strege bei starkem Gegenwind in 10,33 Sekunden als Vierte ebenso wie im Weitsprung (4,65 Meter).

Gewohnt souverän zeigte sich Grimm im Hochsprung mit 1,47 Metern auf Rang zwei.

Schnelle Zeiten brachten die Staffeln mit Fischer, Bunka, Grimm und Gartung in 40,61 Sekunden sowie Schallert, Otto, Blachnik und Hampe in 43,70 Sekunden in die Wertung.

Nach etwas schwächeren Ergebnissen im Sprint und im Speerwerfen ergab das in dem leistungsmäßig dicht gestaffelten Feld dennoch nur Rang sechs der Zwischenwertung.

Die erste Trumpfkarte konnte der Kreis Hofgeismar dann in der ebenfalls doppelt gewerteten Olympischen Staffel (400 Meter - 200 Meter - 200 Meter - 800 Meter) spielen. Woitkowiak, Lehnebach, Mackewitz beim Comeback nach sechsmonatiger Verletzungspause und Menzel liefen in 4:26,00 Minuten auf den zweiten Rang.

Dann folgte Streges Sturmlauf und der riesige Jubel über einen im Vorfeld nicht unbedingt erwarteten zweiten Platz im Vergleich mit den starken Südhessen. (zah)



 

 

 

 © 2007 LG Reinhardswald