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Niederselters Mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung erkämpften
sich die Leichtathleten des Kreises Hofgeismar beim Traumeel-Cup, dem
Vergleichskampf der hessischen Leichtathletikkreise, in Niederselters den
zweiten Rang hinter dem Kreis Offenbach/Hanau.
Beide Teams
sammelten 45 Punkte, die größere Anzahl der ersten Plätze entschied das
Duell hauchdünn zugunsten des Kreises Offenbach/Hanau.
Im letzten
Wettkampf der Bahnsaison präsentierten sich Nadja Strege, Janine
Mackewitz, Xenia Fischer (alle SV Espenau), Vanessa Grimm, Evelyn Gartung,
Lea Otto, Chiara Blachnik, Madara Bunka, Laura Schallert, Julia Woitkowiak,
Nora Lehnebach, Lena Menzel, Maria Topp (alle TSG Hofgeismar) und Hanna
Hampe (TSV Hombressen) noch einmal in Topform.
Mit einem
Sturmlauf über 800 Meter brachte Strege das Team in der letzten
Entscheidung des Tages noch auf Rang zwei und rechtfertigte damit das im
Vorfeld in sie gesetzte Vertrauen. Das Betreuerteam mit Sebastian Sattler,
Joachim Plinke, Steffen Grimm (alle TSG Hofgeismar) und Anja Strege (SV
Espenau) hatte nämlich die 800 Meter als Jokerdisziplin benannt, in der
die erzielten Punkte für das Endergebnis verdoppelt werden.
Strege heftete
sich an die Fersen der favorisierten Offenbacherin Eileen Demes und zog im
Spurt auf der Zielgeraden mit letztem Einsatz vorbei. Um vier Sekunden auf
2:25,96 Minuten steigerte sie ihre Bestmarke. Auch Blachnik konnte in
2:38,23 Minuten als Siebte über eine neue Bestzeit jubeln.
Vorangegangen
war ein hochspannender Wettkampf, in dem die Hofgeismarer weitere
Topleistungen erzielten
Gleich zum
Auftakt hatte Topp im Kugelstoßen erstmals die neun Meter überboten.
9,04 Meter brachten ihr Rang drei.
Im Hürdensprint
überzeugte Strege bei starkem Gegenwind in 10,33 Sekunden als Vierte
ebenso wie im Weitsprung (4,65 Meter).
Gewohnt souverän
zeigte sich Grimm im Hochsprung mit 1,47 Metern auf Rang zwei.
Schnelle
Zeiten brachten die Staffeln mit Fischer, Bunka, Grimm und Gartung in
40,61 Sekunden sowie Schallert, Otto, Blachnik und Hampe in 43,70 Sekunden
in die Wertung.
Nach etwas
schwächeren Ergebnissen im Sprint und im Speerwerfen ergab das in dem
leistungsmäßig dicht gestaffelten Feld dennoch nur Rang sechs der
Zwischenwertung.
Die erste
Trumpfkarte konnte der Kreis Hofgeismar dann in der ebenfalls doppelt
gewerteten Olympischen Staffel (400 Meter - 200 Meter - 200 Meter - 800
Meter) spielen. Woitkowiak, Lehnebach, Mackewitz beim Comeback nach
sechsmonatiger Verletzungspause und Menzel liefen in 4:26,00 Minuten auf
den zweiten Rang.
Dann folgte
Streges Sturmlauf und der riesige Jubel über einen im Vorfeld nicht
unbedingt erwarteten zweiten Platz im Vergleich mit den starken Südhessen.
(zah)
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