| Bericht vom 7. Hofgeismarer Stabhochsprungmeeting |
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Hofgeismar Ein Landesrekord und zwei erfüllte Qualifikationsnormen für die Deutschen Meisterschaften – auch die siebte Auflage des Hofgeismarer Stabhochsprungmeetings war wieder ein voller Erfolg. Sieben Landesmeister der verschiedenen Altersklassen aus Hessen und Westfalen im Starterfeld unterstrichen die Bedeutung, die der Wettkampf im Angerstadion inzwischen für die Stabhochsprungelite der Region hat. In familiärer Atmosphäre können die Athleten auf der optimal präparierten Anlage meist mit einem Erfolgserlebnis in die Saison starten und damit Selbstvertrauen für die kommenden Wettkämpfe tanken. 11 der 22 Teilnehmer erreichten neue persönliche Besthöhen. Für den von einer Grippe kurzfristig außer Gefecht gesetzten Dirk Probst erwies sich der 18-jährige Lars Haverkamp als würdige Vertretung. Mit 4,42 Metern gewann er den Wettbewerb der männlichen Jugend A und sprang 30 Zentimeter höher als beim Saisondebüt 2004. Als Belohnung konnte er sich über die Einladung des Deutschen Leichtathletikverbandes zum Meeting der nationalen Nachwuchselite Ende Mai in Potsdam freuen. Auf Rang drei knackte Jan Bönning (alle TSG Hofgeismar) zum zweiten Mal die Vier-Meter-Grenze und steigerte seine persönliche Bestmarke auf 4,02 Meter. An den folgenden 4,12 Metern scheiterte er dreimal äußerst knapp. “Wir haben in diesem Winter an der Verbesserung der Kraftwerte gearbeitet, damit die Athleten härtere Stäbe springen können, was sich voll ausgezahlt hat”, zog Trainer Dieter Probst (TSG Hofgeismar) ein zufriedenes Fazit. “Bis zu den Landesmeisterschaften geht es jetzt darum, die hinzugewonnene Kraft koordinativ noch besser zu beherrschen, dann sind deutliche Steigerungen möglich”, fiel der Blick nach vorn optimistisch aus. Für nationale Spitzenleistungen sorgten die weiblichen Teilnehmerinnen. Die deutsche Jugendmeisterin des Jahres 2000, Julia Hütter (Bruchköbel), hatte 2004 nach mehrjähriger Wettkampfpause in Hofgeismar ihr Comeback gestartet und kehrte jetzt als deutsche Vizemeisterin der Juniorinnen ins Angerstadion zurück. Mit 3,92 Metern feierte sie einen klaren Sieg und qualifizierte sich locker für Deutschen Meisterschaften. Die erst 14-jährige Annika Roloff (Holzminden) war nach dem “Salto Nullo” im Vorjahr hochmotiviert, diesmal im Angerstadion eine gute Leistung abzuliefern. Mit dem neuen Westfalenrekord von 3,53 Metern gelang ihr das höchst eindrucksvoll. Die Qualifikationsnorm für die deutschen Jugendmeisterschaften überbot sie um 13 Zentimeter und führt mit dieser Leistung die deutsche Bestenliste ihrer Altersklasse an. (ah)
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