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Egelsbach Mit
einem Titelgewinn und Bronze war Achim Schaake (LAG Wesertal/VfL
Veckerhagen) einmal mehr der überragende Senior des
Leichtathletik-Kreises bei den Hessischen Einzel-Meisterschaften in
Egelsbach.
Der Modellathlet aus
Immenhausen behielt im Langsprint der AK M 45 über 400 Meter trotz des
vorangegangenen Unwetters jederzeit die Übersicht, schloss in der Kurve
zu Peter Oberließen (LG Bad Soden/Neuenhain) auf und spurtete dann auf
der Zielgerade nach 57,47 Sekunden dem sehnsüchtig erwarteten ersten
Meisterwimpel entgegen. Die weiteren drei Konkurrenten konnten nicht in
den Titelkampf eingreifen.
"Nach unzähligen
zweiten und dritten Rängen in den letzten Jahren hat sich Achim diesen
Einzeltitel mehr als verdient, denn er ist ein echtes Vorbild in unserer
Gruppe", sagte Lauffreund Michael Fiess im Rhein-Main-Gebiet.
Bereits zu Beginn der
Meisterschaften präsentierte sich Schaake in guter Verfassung und lief
über 800 Meter hinter Markus Zerres (TV Waldstraße Wiesbaden) und
Rainer Ziehmer (LG Baunatal/Fuldabrück) zur Bronzemedaille. In 2:08,75
Minuten stellte Schaake einen neuen Kreisrekord in der Altersklasse auf
und löschte die drei Jahre alte Bestmarke von Volker Westermann
(2:09,36) aus den Büchern.
Über 1500 Meter der AK
M 40 knüpfte Michael Fiess (LAGW/TSV Vaake) wieder an frühere Erfolge
an und versilberte in 4:33,24 Minuten diesmal den unglücklichen vierten
Rang von 2007. Über 800 Meter leistete Fiess entgegen seiner sonstigen
Renntaktik fast 500 Meter die Führungsarbeit und gab dann mit 2:10,32
Minuten auf den letzten Metern noch Bronze um zwei Zehntel an Klaus
Heuchemer (LG Seligenstadt) ab.
In den
verbleibenden drei Wochen bis zu den Deutschen Meisterschaften werden
sich Fiess und Schaake mit mehreren Tempoläufen im
Bernhardt-Vocke-Sportzentrum vorbereiten um über 800 Meter mit neuen
Bestzeiten beim nationalen Höhepunkt zu glänzen.
Auf den Punkt topfit
ging Thorsten Morell (LG Reinhardswald/TSV Deisel) in das Speerwerfen
der AK M 30 und gewann mit Saisonbestleistung den Vize-Titel. Bereits im
zweiten Versuch warf Morell den 800 Gramm schweren Speer auf 52,40 Meter
und schockte mit Frank Ludwig (LAZ Mühlheim-Bürgel) seinen einzigen
ernsthaften Gegner um Silber, sodass dieser konsterniert in den
restlichen vier verbleibenden Durchgängen nicht mehr kontern konnte.
Mit 52,14 Metern im dritten Versuch unterstrich Morell dass Würfe
jenseits der 50 Meter-Marke mittlerweile zum Standard gehören. (zxb)
[Ergebnisse]
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