| Bericht vom 1. Tag Hessischen Hallenmeisterschaften in Hanau |
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Hanau Tanja Schmitt (SV Trendelburg) und Wurrie Bah (SV Espenau) sorgten als hessische Vizemeister für die herausragenden Ergebnisse der Leichtathleten der LG Reinhardswald am ersten Tag der hessischen Hallenmeisterschaften der Aktiven und der B-Jugend in Hanau. Im Hochsprung der weiblichen B-Jugend lieferten sich Tanja Schmitt und Mareike Renztsch (Bad Homburg) einen spannenden Zweikampf. Beide überquerten 1,63 m, doch Schmitt benötigte für diese Höhe zwei Versuche mehr als Rentzsch. Doch auch mit Silber war sie zufrieden, denn auf Rang drei ließ Schmitt immerhin die deutsche Schülermeisterin Carolin Schäfer (Friedrichstein) hinter sich. Auf Rang sechs folgte mit Stephanie Nadler (TSV Deisel, 1,54 m) eine weitere LG R-Springerin. Im 60 m-Sprint nähert sich Schmitt langsam wieder dem Leistungsniveau vor ihrer Verletzung. Was noch fehlt, ist das Stehvermögen in einem Wettkampf über drei Runden. So gewann sie den Vorlauf in 8,01 sec, war Zweite im Zwischenlauf in 8,03 sec und Fünfte im Finale in 8,07 sec. 3000 m-Läufer Wurrie Bah musste sich in einem hochklassigen Rennen der männlichen B-Jugend seinem Dauerkonkurrenten Jannik Ernst (Wiesbaden) knapp geschlagen geben. Das Duo hatte sich schnell vom Rest des Feldes abgesetzt und hielt das Tempo bis in die Schlussphase des Rennens hoch, so dass Bah neben Silber auch über eine Steigerung seiner Hallenbestleistung um über zehn Sekunden jubelte. Erste Gelegenheit zur Revanche besteht für Bah bei den hessischen Crossmeisterschaften in Breuna Ende Februar. Ihren bisher größten Erfolg auf Landesebene in einem Einzelrennen feierte Alena Herrmann (TSG Hofgeismar) auf Rang vier über 1500 m der weiblichen B-Jugend. Mit einer offensiven Renngestaltung verbesserte sie sich um fast vier Sekunden auf 5:10,34 min. Arbeitet sie bis zum Beginn der Freiluftsaison noch an ihrer Tempohärte auf den letzten Runden, ist ein Podestplatz ein realistisches Ziel. Zu hoch gepokert hatte Lars Haverkamp (TSG Hofgeismar) im Stabhochsprung der Männer und blieb so auf Rang fünf etwas hinter den Erwartungen zurück. Nachdem er seine Einstiegshöhe von 4,40 m souverän bewältigt hatte, ließ er als einziger Springer im Wettbewerb die 4,50 m aus, um die Konkurrenz unter Druck zu setzen. Doch bei 4,60 m machte sich die fehlende Wettkampfpraxis nach einer fast neunmonatigen Verletzungspause noch deutlich bemerkbar. Haverkamp hatte die Höhe drin, scheiterte aber mit technischen Problemen drei Mal. (zah)
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