Bericht vom den Hessischen Blockmehrkampfmeisterschaften in Wiesbaden

Wiesbaden Die Erfolgsserie der B-Schüler der LG Reinhardswald auf Landesebene setzte sich auch bei den hessischen Blockmehrkampfmeisterschaften in Wiesbaden fort. In der Besetzung mit Maximilian Kollmeyer (MTSV Helmarshausen), Niklas Blachnik (TSG Hofgeismar) und Tom Schäfer (SV Trendelburg) gewannen die LG R-Nachwuchstalente die Vizemeisterschaft in der Mannschaftswertung im Laufmehrkampf.

Im vereinsinternen Zweikampf in der Einzelwertung lag diesmal wieder Kollmeyer als Zwölfter vor Nordhessenmeister Blachnik.

Kollmeyer sprintete die 60-Meter-Hürden zum ersten Mal unter elf Sekunden und lief die 1000 Meter in guten 3:10,36 Minuten.

Blachnik hatte seine besten Szenen im Weitsprung mit 4,75 Metern.

Immer weiter wirft Tom Schäfer (SV Trendelburg) den 200-Gramm-Ball. Er steigerte sich gleich um fünf auf 55,5 Meter.

Fünfzig Punkte mehr als bei den nordhessischen Meisterschaften erreichte Lena Menke (TSV Deisel) und konnte sich mit 2196 Zählern in den Top 20 der Landeselite behaupten.

Pech hatte Theresa Schacht (TSG Hofgeismar). Weit in Führung liegend stürzte die Medaillenkandidatin im Hürdensprint schwer und musste den Wettkampf aufgeben. (zah)

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Wiesbaden Es war sein bisher am schwersten erkämpfter Titel, doch am Ende setzte sich Patrick Ahl (LG Reinhardswald/TSG Hofgeismar) bei den hessischen Meisterschaften im Laufmehrkampf der Schüler M15 erneut durch. Mit 2632 Punkten verwies er nach einem erst im abschließenden 2000-Meter-Lauf entschiedenen Wettkampf Noel Schnierer (Camberg) mit 24 Punkten Rückstand auf Platz zwei und machte nach 2005 und 2006 den Goldhattrick bei Landesmeisterschaften perfekt.

Schon im 100-Meter-Sprint zeigten Ahl (12,05 Sekunden) und Schnierer (12,00 Sekunden) auf den Plätzen eins und zwei, dass sie den Titel unter sich ausmachen würden. Den Grundstein zum Sieg legte Ahl im Hürdensprint. In ausgezeichneten 11,97 Sekunden, einer neuen persönlichen Bestzeit, nahm er Schnierer fast eine Sekunde ab. Trotz einer weiteren Bestmarke Ahls von 5,74 Metern machte Schnierer im Weitsprung mit 5,86 Metern Boden gut. Im Ballweitwurf blieb Ahl mit 52,0 Metern unter seinen Möglichkeiten, so dass vor dem 2000-Meter-Lauf statt eines beruhigenden Punktepolsters nur 50 Punkte Vorsprung zu Buche standen. Doch wieder einmal zeigte Ahl bemerkenswerten Kampfgeist auf der ungeliebten Langstrecke. In 7:00,52 Minuten verlor er nur wenige Sekunden auf Schnierer und jubelte im Ziel über seinen dritten Meisterwimpel.

Nun gilt es für Ahl bis zu den deutschen Meisterschaften im August in Lage im Ballweitwurf wieder zu alter Stärke mit Weiten um die 55 Meter zurückzufinden. Bedenkt man noch, dass er im 100-Meter-Sprint schon 11,77 Sekunden gelaufen ist, ist auch in diesem Jahr wieder eine Top-Fünf-Platzierung auf Bundesebene möglich.

Ihren bisher größten Erfolg auf Landesebene feierte Nora Lehnebach (TSG Hofgeismar) als Dritte des Blockmehrkampfs Sprint/Sprung der Schülerinnen W15. Im Weitsprung erreichte sie mit 5,09 Metern die beste Weite aller Teilnehmerinnen, im Hürdensprint glänzte sie mit einer Verbesserung um eine halbe Sekunden auf 12,49 Sekunden und Rang zwei der Disziplinwertung.

Auch Lehnebach hat in der Wurfdisziplin ihres Mehrkampfs, dem Speerwurf, noch großes Entwicklungspotential bis zur DM.

In der Mannschaftswertung verpassten die A-Schülerinnen Lehnebach, Kristina Kornienko (TSG Hofgeismar), Stina Schwarzkopf (MTSV Helmarshausen), Luna Hartmann und Desiree Hopf (beide TSV Hombressen) als Vierte knapp einen Podestplatz.

In die Top Acht im Wurfmehrkampf der W15 kam Schwarzkopf mit 2354 Punkten als Sechste. Schwächen in den Sprints und im Weitsprung glich sie mit 9,55 Metern im Kugelstoßen und persönlich besten 22,49 Metern mit dem Diskus aus.

Einen Wettkampf mit Höhen und Tiefen hatten Tizian Weber (10.) und Lukas Bangert (15., beide SV Espenau) im Blockmehrkampf Sprint der Schüler M14.

Weber überzeugte vor allem im Hochsprung, wo er mit 1,60 Metern endlich seine Trainingsleistungen im Wettkampf umsetzen konnte. Dafür fand er im Weitsprung nicht den richtigen Abstand zum Brett und musste sich mit 4,09 Metern zufrieden geben.

Bangert riss seine Anfangshöhe im Hochsprung, so dass auch mit guten Leistungen im Weitsprung und Speerwurf keine vordere Platzierung mehr möglich war. (zah)