| Bericht von den Hessischen Hallenmeisterschaften der Jugend in Frankfurt |
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Frankfurt In eindrucksvoller Manier untermauerte Tanja Schmitt (SV Trendelburg) mit dem Gewinn des 60-Meter-Titels bei den Hessischen Jugendmeisterschaften in Frankfurt ihre Position als beste Nachwuchssprinterin des Landesverbandes. Lars Haverkamp (TSG Hofgeismar) als Vizemeister im Stabhochsprung und die 4x200-Meter-Staffel der weiblichen A-Jugend auf Rang drei komplettierten die Erfolgsbilanz der LG Reinhardswald. Schmitt zeigte wieder einmal, dass sie im Vorfeld gemachte Prognosen gerne über den Haufen wirft. Mit einer Woche Trainingsausfall und als jüngster Sprinterin im Feld hatte man ihr bestenfalls Silber zugetraut und die Qualifikationsrunden schienen diese Einschätzung zu bestätigen. Schmitt gewann ihren Vorlauf, wurde aber im Halbfinale mit 7,90 Sekunden erstmals seit drei Jahren über 60 Meter besiegt. Franziska Wojciech (Seligenstadt) legte 7,80 Sekunden vor und auch Katrin Rahmlow (Vellmar) war in 7,89 Sekunden schneller als Schmitt. Doch im Finale trumpfte sie mit einer neuen persönlichen Bestzeit von 7,77 Sekunden auf und riss Titelverteidigerin Wojciech (7,81 Sekunden) aus allen Siegesträumen. Im Hochsprung hat Schmitt noch nicht wieder das hohe Niveau des Vorjahres erreicht und wurde mit mit 1,61 Metern Sechste. Miriam Thöne (TSV Niedermeiser) folgte höhengleich auf Rang sieben. Sie freute sich nach den 1,54 Metern vom letzten Wochenende, dass die Leistungskurve rechtzeitig vor den Nordhessischen Hallenmeisterschaften wieder steil nach oben zeigt. Im hochklassigen Stabhochsprungfinale der männlichen A-Jugend musste Favorit Lars Haverkamp eine unerwartete Niederlage hinnehmen. Nach sechs Titeln für Haverkamp in Folge wuchs Dauerkonkurrent Benedikt Bieling (Bad Sooden-Allendorf) über sich hinaus und holte mit 4,75 Metern die Goldmedaille. Bis 4,60 Meter hatte Haverkamp geführt. Die folgenden 4,75 Meter sprang Bieling im dritten Versuch, so dass Haverkamp nach zwei Fehlversuchen seinen dritten Sprung für die 4,80 Meter aufsparte. Diese Höhe riss er hauchdünn und musste sich mit Silber zufrieden geben. Für das nächste Aufeinandertreffen am Wochenende in Erfurt ist Haverkamp jetzt hochmotiviert, die alte Rangfolge wieder herzustellen. Jan Bönning (TSG Hofgeismar) bestätigte seine Besthöhe von Stadtallendorf und überquerte erneut 4,30 Meter. Damit konnte er sich gegenüber Rang sieben im Vorjahr deutlich verbessern und verpasste als Vierter nur knapp eine Medaille. Eine neue Hallenbestleistung von 2,80 Metern brachte Ann-Kristin Jordan (TSG Hofgeismar) auf Rang sechs in der weiblichen A-Jugend. Ihren Medaillenerfolg vom letzten Wochenende wiederholten die 4x200-Meter-Läuferinnen. In der Besetzung Schmitt, Thöne, Carina Müller und Tanja Rode (beide SV Trendelburg) gewannen sie in 1:50,31 Minuten einen von drei Zeitendläufen und kamen in der Endabrechnung auf Rang drei. Die Staffel der männlichen Jugend mit Pascal Bönning, Johannes Knoth, Marijan Krapp (alle TSG Hofgeismar) und Haverkamp erkämpfte Rang vier. Nach dem guten Saisonauftakt im Dezember in Paderborn gelang jedoch nur noch eine marginale Verbesserung auf 1:34,45 Minuten, so dass sich das Quartett den Teams aus Wiesbaden, Groß-Gerau und Bad Sooden-Allendorf klar geschlagen geben musste. (ah)
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