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Frankfurt
Mit einer herausragenden Leistung sicherte sich Wurie Bah (LG
Reinhardswald/SV Espenau) den hessischen Meistertitel über 3000 Meter der
männlichen A-Jugend in 8:45,76 Minuten.
Vom
Startschuss weg übernahm Bah das Kommando. 500 Meter vor Schluss setzte
er die entscheidende Attacke. Unwiderstehlich zog er seinem härtesten
Konkurrenten Jannik Ernst (Wiesbaden) davon. Nach einem Schlusskilometer
in beeindruckenden 2:49 Minuten hatte Bah vier Sekunden Vorsprung.
Zwei Stunden
zuvor hatte Bah bereits Silber über 1500 Meter hinter dem Frankfurter
Niko Sonnenberg geholt. Auf der Schlussrunde schon fast abgehängt
mobilisierte er noch einmal alle Reserven und lag im Ziel in 4:00,65
Minuten nur eine Zehntelsekunde zurück.
Mit einer
enormen Steigerung auf 7,96 Sekunden holte sich Tanja Schmitt (SV
Trendelburg) die Silbermedaille im 60-Meter-Sprint der weiblichen
A-Jugend. Zuletzt war sie 2006 unter acht Sekunden geblieben.
Nach einer
langen Durstrecke ohne Einzelmedaillen im Sprint meldete sich Schmitt
damit in der Landesspitze zurück.
Einen
spannenden Lauf sahen die Zuschauer über 800 Meter der weiblichen
A-Jugend. Die deutsche B-Jugendmeisterin Gesa Krause (Frankfurt), die
deutsche B-Jugendvizemeisterin Lena Menzel und die deutsche
A-Jugendvizemeisterin Sena Badane (Mengerskirchen) machten die Medaillen
unter sich aus.
Nach langsamem
Rennbeginn von Menzel forcierte Krause das Tempo. Eingangs der
Schlussrunde übernahm Badane die Spitze. Menzel schob sich im
Schlussspurt noch auf den Silberrang.
Nach Platz
vier in der B-Jugend vor Wochenfrist trumpfte Malin Brietzke (TSG
Hofgeismar) im Weitsprung der A-Jugend diesmal richtig auf. Mit 5,66
Metern verbesserte sie Kristin Sattlers 13 Jahre alten Kreishallenrekord
und belegte den dritten Rang. Selbst zur zweitplatzierten
Junioren-Weltmeisterin Carolin Schäfer (Frankfurt) fehlten nur zwei
Zentimeter.
Ihren letzte
Chance nutzten die 4x200-Meter-Staffelläuferinnen der weiblichen Jugend
A. In 1:45,23 Minuten unterboten Tanja Schmitt, Nora Lehnebach (TSG
Hofgeismar), Janine Mackewitz (SV Espenau) und Lena Menzel deutlich die
Qualifikationsnorm für die deutschen Jugendmeisterschaften, obwohl alle Läuferinnen
bis auf Menzel gesundheitlich angeschlagen waren. Um nur eine
Zehntelsekunde von der Frankfurter Eintracht geschlagen holten die Mädchen
die Bronzemedaille. (zah)
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