26.01.2009 

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IAAF WM berlin 2009

 

 

 

 

 
Bericht von den Hess. Hallenmeisterschaften der Jugend A 

Frankfurt Mit einer herausragenden Leistung sicherte sich Wurie Bah (LG Reinhardswald/SV Espenau) den hessischen Meistertitel über 3000 Meter der männlichen A-Jugend in 8:45,76 Minuten. 

Vom Startschuss weg übernahm Bah das Kommando. 500 Meter vor Schluss setzte er die entscheidende Attacke. Unwiderstehlich zog er seinem härtesten Konkurrenten Jannik Ernst (Wiesbaden) davon. Nach einem Schlusskilometer in beeindruckenden 2:49 Minuten hatte Bah vier Sekunden Vorsprung.

Zwei Stunden zuvor hatte Bah bereits Silber über 1500 Meter hinter dem Frankfurter Niko Sonnenberg geholt. Auf der Schlussrunde schon fast abgehängt mobilisierte er noch einmal alle Reserven und lag im Ziel in 4:00,65 Minuten nur eine Zehntelsekunde zurück.

Mit einer enormen Steigerung auf 7,96 Sekunden holte sich Tanja Schmitt (SV Trendelburg) die Silbermedaille im 60-Meter-Sprint der weiblichen A-Jugend. Zuletzt war sie 2006 unter acht Sekunden geblieben. 

Nach einer langen Durstrecke ohne Einzelmedaillen im Sprint meldete sich Schmitt damit in der Landesspitze zurück.

Einen spannenden Lauf sahen die Zuschauer über 800 Meter der weiblichen A-Jugend. Die deutsche B-Jugendmeisterin Gesa Krause (Frankfurt), die deutsche B-Jugendvizemeisterin Lena Menzel und die deutsche A-Jugendvizemeisterin Sena Badane (Mengerskirchen) machten die Medaillen unter sich aus. 

Nach langsamem Rennbeginn von Menzel forcierte Krause das Tempo. Eingangs der Schlussrunde übernahm Badane die Spitze. Menzel schob sich im Schlussspurt noch auf den Silberrang.

Nach Platz vier in der B-Jugend vor Wochenfrist trumpfte Malin Brietzke (TSG Hofgeismar) im Weitsprung der A-Jugend diesmal richtig auf. Mit 5,66 Metern verbesserte sie Kristin Sattlers 13 Jahre alten Kreishallenrekord und belegte den dritten Rang. Selbst zur zweitplatzierten Junioren-Weltmeisterin Carolin Schäfer (Frankfurt) fehlten nur zwei Zentimeter.

Ihren letzte Chance nutzten die 4x200-Meter-Staffelläuferinnen der weiblichen Jugend A. In 1:45,23 Minuten unterboten Tanja Schmitt, Nora Lehnebach (TSG Hofgeismar), Janine Mackewitz (SV Espenau) und Lena Menzel deutlich die Qualifikationsnorm für die deutschen Jugendmeisterschaften, obwohl alle Läuferinnen bis auf Menzel gesundheitlich angeschlagen waren. Um nur eine Zehntelsekunde von der Frankfurter Eintracht geschlagen holten die Mädchen die Bronzemedaille. (zah)

 


 

 


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